Nein wie ungewohnt! Ich bin heute ganz alleine zu Hause. Eigentlich wollten wir
heute zu dritt Jacks Eltern besuchen fahren, aber ich habe es doch noch geschafft mich erfolgreich auszuklinken und die beiden alleine auf diese Mission zu schicken. Sie werden heute auch recht
spät nach Hause kommen, vermute ich…Jack sagte da so was. Ich meine, wenn man schon ein langes Wochenende hat und man weiß, dass der gesamte Samstag wieder aus lernen bestehen wird….
Dann wenigstens heute in absoluter Stille verweilen. Wann bekomme ich schon einmal die Chance dazu? ;)
Jetzt merke ich allerdings, dass ich, was das Alleinsein betrifft recht ungeübt bin. „I don´t know what to do with myself!“, so zu sagen, hehe. Unangenehm ist es trotzdem nicht.
Wenn ich es mir recht überlege, zu erzählen gibt es wieder nichts. Ich erlebe ja so gut wie nichts mehr. Ich beobachte in der Zwischenzeit, wenn sich mir die Gelegenheit bietet und ich unterwegs bin, nur noch Leute die die Straße auf und ab laufen und denke so bei mir: *Hier laufen sie herum – und woanders werden sie gesucht.*
Dafür war meine vergangene Woche recht erfolgreich. Die Klausuren liefen
überraschend gut. Es lohnt sich also doch unentwegt mit den Augen an seinen Büchern zu kleben. Aber auf 100 % sind sie immer noch nicht und ich habe nur noch ca. sechs Wochen Zeit. Gestern
mussten wir eine Hausarbeit abgeben. Für die hatten wir eine Woche Zeit bekommen und wir sollten den ganzen Stoff, der darin enthalten war unter Prüfungsbedingungen erledigen. Ja, sehr spannend,
und vor allem so gut wie unmöglich. Kaum setzt man sich an den ganzen Quatsch dran, klingelt die Tür, das Telefon oder sonste-was. Meine Ohrstöpsel sind inzwischen meine besten Freunde geworden.
xD
Und ich fühle mich wie ein Kleinkind.^^
Bezeichnungen wie „Pause“, „große Pause“ oder „Hausaufgaben“, (nicht zu verwechseln mit diesen Hausarbeiten), sind einfach nur erniedrigend. Hin und wieder ertappt man sich schon dabei, dass man sich insgeheim die Prüfung herbei sehnt, damit man den ganzen Quatsch recht schnell hinter sich hat und einfach nur noch arbeiten gehen kann. Andererseits fragt man sich aber dann, ob man dafür überhaupt schon so weit ist. Man fragt sich über dies auch, ob es so eine gute Idee war den gesamten Lehrgang zu verkürzen (?) Aber man will ja weiter kommen, nech.
Kürzlich warf eine junge Frau aus meinem Kurs so ganz trocken und resignierend ein, „Na toll. Ich habe auf den ganzen Mist keine Lust mehr. Ich werde einfach im Tierheim arbeiten.“
Wieder Situationskomik. ;)
Eine andere versuchte auf dem Flur ganz schlau zu sein und sagte verwirrter Weise, „Wer dämlich mit H schreibt ist nämlich.“
Da kann man mal sehen wie weit es mit uns allen schon gekommen ist. Ein anderes Mitglied, (männlich), war vorgestern noch nicht mal mehr in der Lage sich seinen Kaffee einzugießen. Das hätte man mal sehen müssen. Als ob er kurz zuvor für lockere dreißig Minuten einen Presslufthammer bedient hätte. Oder Alkoholiker auf Entzug. Natürlich ging alles daneben.
Aber immerhin recht erbauend zu sehen, dass man nicht alleine als Vollidiot in dieser Riege da steht.
Ich hoffe, dass es bald mal etwas Lustigeres zu erzählen gibt. Irgendwie mutiert mein Blog zu einem Meckerblog. xD
Jetzt werde ich mich mal zur Abwechslung auf andere Blogs konzentrieren, heute, da ich ja mal ein bisschen mehr Zeit habe. Danach muss ich noch langweilige Sachen auf den PC abtippen. Das dürfte auch wieder ein wenig mehr Zeit in Anspruch nehmen. Jedoch ziehe ich heute das Angenehme dem Unangenehmen mal vor. ;)
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