Man erinnere sich daran, wie subtil der Herr M. damals aus dem Hause
geekelt wurde. Teilweise war es berechtigt, andererseits aber stellenweise wieder total überzogen.
Bei einem Herrn M. wurde jedenfalls ganz schnell klar, sobald man ihn etwas besser kannte, dass man ihn lieber nicht provoziert. Menschen die nichts zu verlieren
haben, die provoziert man nicht....schon gar nicht wenn es unter die Rubrik, "unnötiges und unsinniges Provozieren", fällt.
Na ja, jedenfalls hatten damals Frau S. und Frau W. - diese beiden Klatschspalten -, ordentlich Spaß mit dem Davonekeln des Herrn M.´s. Ganz zum Schluss tat
er mir sogar ein bisschen Leid. Am meisten aber dann doch seine, zum damaligen Zeitpunkt, Lebensgefährtin.
Ich will auf diese Geschichten im Einzelnen gar nicht mehr weiter eingehen. Das Wesentliche ist ja inzwischen hier in meinen alten Blogeinträgen noch zu finden.
Was zum Schluss, vor seinem Fluchtauszug noch passierte war, dass Frau S. - wie immer - so gar niemals ihre nervtötende Tratschklappe halten konnte und von
Haustüre zu Haustüre zog, um andere Leute mit dem Dummfug zu belästigen. Selbstreflektion und Menschenkenntnis sind nicht so ihr Ding. Das kann ich mit Sicherheit behaupten, denn schließlich
kenne ich dieses Ungetüm schon seit über siebenundzwanzig Jahren....LEIDER.
Schlimm mit ihr wird es nur, wenn man so gar nicht ihrer Meinung ist und jenes auch offen kund tut. Diesen Fehler habe ich bereits des Öfteren schon gemacht, weil
ich es einfach hin und wieder überhaupt nicht mehr aushielt. Bei ihrem tagtäglichen Gefasel lief einem buchstäblich die Kacke aus den Ohren.
Aber das war dann meistens nicht so wild, da es sich um ganz allgemeine und weltliche Themen handelte.
Irgendwann fiel ihr jedoch ein, dass sie absofort meinen recht ehrlichen und deutlichen Mann nicht mehr leiden
mochte. Ob begründet oder unbegründet...derartige persönliche Entschlüsse stehen ihr ja freilig zu. Anstrengend wurde es dann nur, als sie damit anfing mich versuchend dazu zu überreden, dass ich
ihn verlassen sollte. Und auch dann, als sie ständig unseren sechsjährigen Sohn beiseite zog, um diesem dann einzuflüstern, dass sein Vater der letzte Depp sei. So etwas ist nicht nur an den
Haaren herbeigezogen, sondern darüber hinaus auch noch unerhört, wie ich finde.
Einige Zeit später passierte dann unserem Sohn ein kleines Malörchen. Sein Fahrrad rutschte ihm aus der Hand, während er es an dem BMW von Herrn S. vorbeirollte.
Ergebnis war dann eine kleine Macke. Das dürfte ansich eigentlich auch nicht wirklich wild sein. So etwas regelt doch eine Haftpflichtversicherung. ;-)
Aber Frau S. machte einen riesigen Aufstand, sodass es sogar ihrem Mann zuviel wurde. Sie schrie das Kind an und drohte mit der Polizei.
Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass unserem Sohn da so richtig Angst und Bange wurde. Als Eltern sahen wir nun unsere Aufgabe darin, diese Frau für ihr Verhalten
an Ort und Stelle zur Schnecke zu machen. Ihr Mann versuchte noch zu schlichten und bat seine Frau jetzt endlich mal den Mund zu halten. Das macht er öfter - hilft aber nie.
Die jahrelange Freundschaft bekam dadurch natürlich einen riesigen Kratzer, der folglich größer war, als der Kratzer an Herrn und Frau S. BMW. Ehrlich gesagt wurde
mir das ganze Verhalten insgesamt auch zu doof und niveaulos und daher entschloss ich mich dieses Ungeheuer absofort gar nicht mehr zu beachten. Kein, "Hallo", kein, "Tschüs", und auch sonst kein
Gespräch mehr, dass ohnehin wieder weiteren Unsinn der aus ihrem Mund hinausblubbernderweise produziert hätte.
Das Ergebnis davon ist nun dieses, dass der Schaden schon lange lange beglichen und aus der Welt geschafft wurde, (was jetzt den BMW betrifft), aber mein
Mann und ich nun die neuen Opfer von Frau S. und Frau W. sind.
Der Dreck wird im Flur zusammengekehrt und vor unserer Wohnungstür fein säuberlich platziert. Dann haben wir noch täglich mit diversen Klingelattacken und höchst
beleidigenden Beschimpfungen zu rechnen.
Ja, einmal....so lange ist das noch gar nicht her, sprach Frau W. meinen Mann draußen an, dass sie beobachtet hätte, dass mich ein fremder Mann nach Hause gebracht
hätte. Das stimmt ja auch soweit und davon wusste mein Mann auch. Er wusste sogar wer es war und auch, dass meine beiden Schwestern munter und fröhlich hinten im Wagen saßen.
Es handelte sich dabei um einen langjährigen Freund meiner Familie. Er ist der Cousin meines verstorbenen Lebensgefährten. - Alles in allem schon sehr lange
her.^^
Jedenfalls war der zu diesem Zeitpunkt so nett uns, nach einem recht feucht fröhlichen Abend, sicher nach Haus zu bringen. Zum Abschied umarmte man sich
gewohnterweise noch einmal.
Für Frau W. war das eindeutig ein Kuss! Und außerdem....dass hinten auf der Rückbank noch zwei weitere Personen saßen, sei ja wohl ihrer Auffassung nach
erfunden!!!
Nachdem mein Mann sie direkt fragte, was sie denn jetzt genau von ihm wolle mit dieser Information, offenbarte sie, dass sie sich sicher sei, dass ich ihn hinter
seinem Rücken betrügen würde. Er solle bloß aufpassen.
Für sie ging ab da der Schuss nur nach hinten los. Glücklicherweise reagierte mein Mann genau richtig und pustete ihr seine Meinung.
Das alles gab wiederum zum Anlass, dass sich Frau S. und Frau W. zusammentaten. Der Kampf gegen Familie K., (also unsere Wenigkeiten), war hiermit aufs
schärfste eröffnet. Dabei ist das alles so wahnsinnig unsinnig.
Man stelle sich vor:
Zwei alte, dicke, kleine, dickbusige Weiber stehen jeden Morgen, jeden Mittag und jeden Spätnachmittag draußen zusammen und tratschen die unglaublichsten und
hanebüchensten Sachen. Natürlich kann man über so viel freilaufende Geisteskrankheit nur lachen....der Rest der gesamten Nachbarschaft lacht im Übrigen mit uns mit. Aber irgendwie werden wir auch
bedauert.
Vor ungefähr gefühlten fünf Wochen dachte sich Frau W., dass sie jetzt einfach mal den Gemeinschaftsschlüssel vom Carport einzusacken hätte. Ihre Autorreifen seien
da drin gelagert und sie wolle nicht, dass diese geklaut würden. Als mein Mann sie fragte, was er denn mit solchen ollen Reifen solle entgegnete sie, dass es an unserem Sohn läge. Der würde immer
sein Fahrrad aus dem Carport holen und danach nicht abschließen. Wir hätten kein Anrecht mehr auf diesen Schlüssel! Nur dumm, dass unsere Fahrräder etc. pp. dort ebenfalls drin stehen. Mein Mann
wurde somit doch etwas lauter, (ich war leider nicht dabei), und verlangte augenblicklich nach diesem Schlüssel. Frau W. krächtzte dann nur, dass sie nun Herrn G., den Vermieter anrufen
würde und mein Mann sich dann auf etwas gefasst machen könnte.
Sie rief den Vermieter tatsächlich an, was wir insgeheim ja hofften, da wir genau wussten, was er Frau W. dann sagen würde: "Sehen Sie zu, dass der Schlüssel wieder
dahin kommt, wo er hingehört! Sie können nicht einfach den Schlüssel einsacken!"
Und siehe da: Der Schlüssel hing sogleich ganz fix wieder an Ort und Stelle, worüber sich Dick und Doof noch lange ärgerten.
Ich glaube....mit unserem Auszug wären wir jetzt die vierte oder fünfte Kleinfamilie, die sie in die Flucht geschlagen haben.
Aber deshalb ziehen wir natürlich nicht alleine um. Selbstverständlich haben wir schon seit längerer Zeit nach etwas Größerem und Besseren Ausschau gehalten, schon
vor dieser nervenden Terrorzeit. Jetzt kürzlich erst haben wir etwas passendes gefunden und sind recht glücklich darüber.
Vor allem aber wird es für unseren Sohn recht angenehm sein, denn der kann inzwischen keinen einzigen Moment mehr in Ruhe draußen mit seinen Freunden spielen, ohne
dass diese zwei dickbusigen Quarktaschenmonster ihn beiseite ziehen, um ihn auszuhorchen.
Hi-hi...sie wissen auch noch gar nicht, dass wir bald weg sein werden. Mal sehen, wie dann die Reaktionen ausfallen werden.
....Oder überhaupt, was bis dahin noch kommen wird.
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